Die Ernährung der Deutschen – Schluss mit der Geschmacklosigkeit!

Quelle: FAZ

12.03.2012 ·  Wir essen zu billig und denken zu wenig über unser Essen nach. Das ist der eigentliche, der permanente Lebensmittelskandal. Ein Aufschrei am Rande der Verzweiflung.

Von JAKOB STROBEL Y SERRA

Jeder, der gerne reist und gerne isst, kann Geschichten erzählen von kulinarischen Erweckungserlebnissen am Straßenrand, von Garküchen und Trottoirrestaurants in Hanoi oder Kyoto, Bangkok oder Kanton, die aus nichts anderem als einem Eisentopf mit glühenden Kohlen, einem großen Kessel mit brodelnder Brühe, ein paar Plastikschemeln bestehen. Hier hockt man in Feinschmeckers Himmelreich, das seine Pforten niemals schließen möge, knackt unter Sternen und Tamarinden Krebse und Langusten, zahlt lächerliche fünf, sechs Euro, die man für ein Spottgeld hält. Und dann kommt man nach Hause zurück, sieht im Vorbeigehen, was wirklich billig ist: Döner für 2,80 Euro, Currywurst für 2,20 oder McDonald’s-Plastikpampe für 1,99 – und fragt sich, ob wir noch ganz bei Trost sind, so billig und so schlecht zu essen.

Beim Essen verhalten wir uns wie die drei berühmten buddhistischen Affen,… lies hier weiter bei der FAZ

Nahrungsmittel – solange es nur Werbung ist…

… doch es läuft in den Laboren der Nahrungsmittel-Multis genauso ab, wie in diesem „Making Of Food Fotografie“.

Food-Stylisten entwerfen Nahrungsmittel, ich nenne sie mit Absicht nicht Lebensmittel. Beispiele liefere ich demnächst, kam alles im Fernsehen, und danach der Skandal um irgendwelches versautes Essen (Pestizide, Antibiotika, Weichmacher, künstl. Aromen usw.)

Als Fotograf muss ich sagen: Hut ab vor dieser Kunst, Dinge ins rechte Licht zu setzen, „Chapeau!“…

Als Mensch und Life-/Foodcoach mit Spezialgebiet Ernährung | „longer older“ | der natürliche „Lebensmittel“ bevorzugt, kann ich nur sagen… „Lasst die Finger von den Nahrungsmitteln, für die Werbung gemacht werden muss!“ (frei nach Dr. med Bruker).

regionale-produkte.de

Tolle Idee! Aber erst mal nur für den Raum Ulm…

Hauptsache, es wird genau beachtet, was ein regionales Produkt ist.

Denn man kann auch alle Zutaten weltweit einkaufen und am Firmenort „zusammenfügen“ und als regional hergestelltes Produkt vermarkten…

Regionale Produkte – regionale-produkte.de

Frisch wie die Produkte aus Ihrer Region startet die Seite regionale-produkte.de ins Internet. Lernen Sie hier die Erzeuger und Anbieter echt regionaler Produkte kennen, entdecken Sie die Vielfalt guter Erzeugnisse aus Ihrer Nachbarschaft! Wir starten die Plattform in einer ersten Version in und um Ulm und werden unser Revier schrittweise erweitern. Lesen Sie hier weitere Informationen zum Projekt.

Ökonomisches Frühlingslied

(frei nach EG)

Im Märzen der Bauer den Traktor anläßt
und spritzet sein Ackerland emsig und fest.
Kein Räuplein, kein Kräutlein dies Gift überlebt,
den Vöglein im Wald gar das Mäglein sich hebt.

Im Sommer der Bauer die Säcklein entleert
und dünget die Früchte, von denen man zehrt.
Er weiß, wie man dünget ja aus dem Effeff
von Bayer, von Hoechst und von BASF.

Im Herbst dankt der Bauer der Tiermedizin,
die Milch wird nicht sauer vor Penicillin.
Die Schweine sind fettarm und lang wie noch nie,
zum Ruhm und zur Ehre der Tierpharmazie.

Im Winter der Bauer sein Scheckbüchlein nimmt,
mit Weib und Kind den Mercedes erklimmt,
er fährt in die Kreisstadt, er ist ja nicht dumm,
und kauft im Reformhaus, er weiß schon, warum!

Schon lange her gefunden…

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