Rezept: Mutters einfacher Apfelkuchen

Heute (23.02.12) ist der Geburtstag meines Sohnes, er ist nun 17 Jahre jung. Happy Birthday! Gibts da eigentlich keinen deutschen Spruch dafür??? 😉

Aus gegebenem Anlass habe ich einen Apfelkuchen gebacken. Aus Barbara Rüttings „Mein neues Kochbuch“ aus dem Jahre 1984 (7. Auflage) mit dem Untertitel „Schlemmereien aus der Vollwertküche“.

Hat sie mir persönlich gewidmet!

Zutaten (für ein Blech ausreichend für ca. 6 Personen):

Anmerkung: Natürlich bei mir immer alles aus Bio-Anbau 😉

Was bedeutet vollwertig bei diesem Rezept: Statt Zucker nimmst Du Honig oder Dicksaft, statt Weißmehl eben Vollkornmehl, am besten selbst aus vollem Korn frisch gemahlen, Äpfel mit Schale. Wenn die Zutaten weitestgehend aus der Region kommen und saisonal verfügbar sind sowie aus Bio-Anbau, umso besser!

TEIG: BELAG:
400 g Weizen- oder Dinkelmehl etwa 1,5 kg Äpfel
200 g Butter 100 g Korinthen
2 Eier 100 g Sultaninen
abgeriebene Schale 1 Zitrone 1-2 EL Rum
1 MSP Salz 50 grob gehackte Mandeln
2 TL Backpulver Zimt und gemahlene Nelken
1 EL Honig

Anmerkung: Das Mehl habe ich frisch gemahlen; statt Honig habe ich Agavendicksaft genommen; statt Korinthen und Sultaninen gabs 200 g Rosinen; statt Mandeln habe ich Chufas (Erdmandeln) gemahlen, weil allergiefrei.

Und jetzt gehts los: Alle Zutaten für den Teig gut verkneten (macht mit den Händen Spass, auch den Kids, denn man fühlt den Teig und bekommt irgendwie eine andere Verbundenheit zu Lebensmitteln!).

Kneten.

Der Teig ist fertig.

Für den Belag die Äpfel mit der Schale in dicke Scheiben schneiden und mit den Korinthen, Sultaninen und Rum vorsichtig dünsten – die Äpfel dürfen nicht zerfallen. (Kein Wasser! Herdplatte auf halbe Heizleistung, danach weniger).

Anmerkung: Ich habe Butter zum Einfetten genommen und den Teig auf der Arbeitsplatte mit einem Nudelholz ausgerollt. Danach erst aufs Backblech gelegt und mit den Händen dann weiter in die Ecken gezogen und gedrückt. Klappt gut, denn der Teig ist geschmeidig. Mit ein bisschen Mehl den Teig, das Nudelholz und die Arbeitsfläche eingestäubt klappts übrigens beim Ausrollen bestens.

Teig ausrollen

Backblech mit Butter einfetten

Den Teig vorsichtig aufs Backblech legen

Ziehen, drücken, schieben…

Mit einer Gabel „löchern“. Das habe ich von meiner Oma abgeschaut. Warum man das macht weiß ich nicht mehr. Vielleicht weißt Du es?

.

Die abgekühlten Äpfel (bei mir waren sie noch warm) auf den Teigboden geben, gehackte Mandeln oder eben Chufas darüberstreuen, mit Zimt und gemahlenen Nelken nach Geschmack bestreuen

Fertig für die Backröhre

Den Kuchen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen

Noch warm mit Honigschlagsahne (statt Zucker eben Honig) servieren

YUMMIE!

Den Anwesenden hats lecker geschmeckt und mir war es eine Freude. Ich hätte auch einen Kuchen kaufen können, doch kochen und backen beruhigt, erholt, zerstreut und gibt einem die Verbundenheit zu Lebensmitteln zurück. Und außerdem ist es etwas Eigenes, dass man geschaffen hat! Vor allen Dingen den eigenen inneren Schweinehund zu besiegen, der da denkt, „Viel zu schwieriges Rezept! Klappt ja doch nicht!“ Und dann doch von an die Arbeit zu gehen mit dem positiven Gedankenmuster: “ Hallo Tom, das schaffst Du, das klappt!“ Die Freude ist umso größer, denn es klappt! Das gibt Selbstbewußtsein. Probier es aus!

Anbei weils so lustig ist, ein Video-Song von Peter Lustig aus Löwenzahn beim Brotbacken:

Löwenzahn Classics: Brot backen (Song)

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